Fachanwaltskanzlei für Strafrecht Kling


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Survival Tips

Zu Ihnen

Wenn es hart auf hart kommt und Sie sehen sich unvermutet einer Verhaftung, einer Hausdurchsuchung, einer Führerscheinkontrolle oder einem anderen Zugriff der Justiz gegenüber, dann ist man meist alleine.

Deswegen hier die vier Überlebenstips:

Die wichtigste Grundregel ist besonnen und ruhig zu bleiben und mich anzurufen:

24 Std Notruf Kling
0171 - 20 66 002 wählen !!!

Verhaftung:

Hier gilt - << Schweigen ist Gold >> oder auch << we früher spricht, sitzt länger >>.

Niemand wir in Deutschland << einfach so >> verhaftet, die Ermittler haben dann einen dringenden Tatverdacht, den es zu entkräften gilt.

Das können Sie in der Regel nicht alleine. Deswegen - zuerst Schweigen ( so schwer es fällt, aber das dürfen Sie, denn als Beschuldigter haben Sie Schweigerechte ), dann Rücksprache mit dem Anwalt ( bei uns in der Regel binnen zwei Stunden nach Festnahme ) und dann entscheiden ...

Hausdurchsuchung:

Einer Hausdurchsuchung liegt meist ein richterlicher Durchsuchungsbeschluß vor oder es ist - aus Sicht der Ermittler - Eile geboten, so daß dieser nachgeholt werden kann ( sogenannte Gefahr im Verzug ).

Gegen eine laufende Hausdurchsuchung gibt es in der Regel keine Rechtsmittel, d.h., egal, was Sie tun, die Durchsuchung läuft. Natürlich rufen Sie uns trotzdem sofort an, aber bis wir uns dann sehen trotzdem verhalten, wie es unten steht.

Sind die Gegenstände, die die Beamten suchen so gelagert, daß sie sowieso gefunden werden, dann sollten Sie sich kooperativ zeigen und sagen, wo diese Unterlagen sind ( zB suchen die Beamten Kontounterlagen aus den Jahren 2005 - 2009 und die liegen im Aktenschrank in Fach 8, können Sie sich damit das Durchwühlen der Fächer 1 - 7 ersparen ... ).

Wichtig ist aber, daß Sie während der Hausdurchsuchung keinerlei Angaben zur Sache machen, auch nicht einfach so drauflos blabbern ( das finden Sie nämlich dann in der Akte unter << informatorisch befragt, gab der Beschuldigte an ... )

Nach Abschluß der Sicherstellung verlangen Sie von den Beamten eine Abschrift des Durchsuchungsprotokolles, auf dem steht, was mitgenommen wurde ( außerdem machen Sie sich selbt sein kleines Protokoll ).

Führerscheinkontrolle:

Hier gilt als allererstes die Grundregel: NICHT ABHAUEN, denn dieses Rennen verlieren Sie ...

Auch wenn Sie massiv ( oder weniger ) unter Alkoholeinfluß stehen, sollten Sie die Frage, ob Sie etwas getrunken haben grundsätzlich vermeiden, denn ansonsten MÜSSEN die Beamten eine Blutprobe nehmen.

Sie müssen auch nicht blasen, im Falle einer alkoholischen Beeinflussung kommt die Blutprobe so oder so.

Ansonsten zeigen Sie sich kooperativ, Papiere zeigen, Warndreieck, etc, etc - auch auf der Wache benehmen Sie sich, ansonsten kann aus einem kleinen Wortwechsel schnell ein Widerstand gegen Beamte werden, und das ist dann ganz schön heftig ...


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